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Anahi Meyer

Die österreichisch-libanesische Anahi Meyer hat zunächst Informationsdesign und im Anschluss Mediendesign (MA) an der FH Joanneum Graz studiert. Bereits im Laufe des Studiums zeigte sich ihr großes Interesse an interkollegialer und -disziplinärer Zusammenarbeit, weswegen sie das Kollektiv „Some Designers“ mit ins Leben rief. 

Dadurch entstanden diverse Installationen, die über Sensoren, neue Medien und technische Innovationen die Betrachterinnen und Betrachter aus ihrer passiven Rolle herausholen sollten.

Anahis Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zwischen bewegten und stillen Bildern und Projektionen. Ihr Ziel ist es, sich aus dem Zusammenspiel von Raum, Licht und Atmosphäre speisende Erlebnisse zu schaffen, die möglichst nutzfreundlichen und interaktiven Installationen entspringen.

 

multiroots

Anahi erkannte auf der Suche nach der Definition von Identität, dass sie diese als sich stetig verändernden Zustand sieht. Das liegt für sie vor allem darin begründet, dass diese großteils auf dem Austausch mit den Leuten aus ihrem engeren Bekanntenkreis beruht, auch wenn diese teils auf der ganzen Welt verstreut sind. 

Um diese persönliche Thematik adäquat zu bearbeiten, entschied sie sich dazu, ein filmisches Selbstportrait zu erschaffen, das sich aus diesen ihr wichtigen Menschen und Orten zusammensetzt.

Animation

Bei dieser Arbeit konnte Anahi ihre Fähigkeiten in den Bereichen Modellierung und Animation unter Beweis stellen. Gegenstand dessen ist ein von Studierenden der Gedichtschule Wien verfasstes Gedicht, das von Anahis Visualisierungen begleitet wird.

Projektionsarbeiten

Projektionen sind allgemein ein Zusammenspiel aus Bildern, Farbe, Licht und Texturen. Dies wird für Anahi besonders interessant, wenn sie die Möglichkeit hat, den Bildschirm in Richtung Räumlichkeit zu verlassen, indem sie mit verschiedenen Flächen und Räumen arbeitet.