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Markus Buchsbaum

Markus ist ein Kunstmaler, studierter Kunsthistoriker und Grafik- und Kommunikationsdesigner, der aus der Steiermark stammt.

Kreativität ist für ihn ein überaus wichtiger Lebensbestandteil und spiegelt sich in sehr vielen Facetten wider. Die Malerei ist für ihn weit mehr, als nur ein Bild zu erschaffen. Für Markus ist sie eine Möglichkeit, den Alltag hinter sich und der in ihm schlummernden Fantasie freien Lauf zu lassen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch Akribie und Detailreichtum aus, wobei das Gegensatzpaar Natur und Architektur seine wichtigsten Inspirationsquellen darstellen.

Auf den Einsatz von Fotografie verzichtet er bewusst und verschreibt sich ganz der Arbeit mit Farben und Pinsel, wobei er sich auch kritisch mit Themen wie der Wegwerfgesellschaft auseinandersetzt. Dadurch werden mitunter verschiedenste Dinge, die weithin in die Kategorie “Müll“ fallen, in upgecycelter Form in Markus‘ Bildern zu neuem Leben erweckt.

"In der ersten Morgenstunde war’s", Acryl auf Leinen, 80x100 cm, 2016.

Dieses Werk ist im Zuge von Markus‘ Masterarbeit “Der Grazer Hauptbahnhof im städtebaulichen Kontext – Historische Bedeutung und aktuelle Relevanz“ am Institut für Kunstgeschichte entstanden und nimmt auf ein Gedicht aus der Mitte des 19. Jahrhunderts Bezug.

"Geschichten aus der Nebelsuppe", Acryl auf Leinen, 150 x 120 cm, 2019.

Oh deer! Majestätisch präsentiert sich dieser Hirsch und blickt der Betrachterin bzw. dem Betrachter entgegen. Was den Blick in die Zukunft betrifft, sei gesagt, diese nicht blumig aussieht, da der Mensch immer mehr Lebensraum den Tieren entzieht. Der hier gezeigte Hirsch scheint im Gespräch mit einem kleinen Rotkehlchen zu sein, welches in seinem Geweih Platz genommen hat. Doch über was sie reden, wissen wir nicht. Möglicherweise lästern sie über die Menschen. Man weiß es nicht.

"Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen“,
Acryl auf Leinen, 100 x 80 cm, 2018.

Der Blick auf das Smartphone lässt die Menschen zusehends erblinden für den Facettenreichtum alltäglicher Situationen und Momente. Dabei wäre nichts leichter, als einmal aufzusehen und die Umwelt bewusst wahrzunehmen. Diesem Facettenreichtum will das Bild durch seine Detailgenauigkeit gerecht werden, wobei bewusst der Eindruck erweckt wird, als wäre über das fertige Acrylbild noch ein digitaler Filter gelegt worden.